Rotel Reiseblog

Iran – ein Reisebericht

Reise in den Iran
von Alois Aichholzer

Die überwiegende Anzahl der Iranreisenden konzentriert sich auf die Region zwischen Qom und Shiraz. Doch hat das Land viel mehr zu bieten. Wir, ich war mit meinem Bruder auf dieser Rotelreise unterwegs, kamen bis an die Grenze zur Türkei und erkundeten sodann auch den Westen des Iran. Wenn manchmal auch gesagt wird, dass man wegen der Natur nicht dorthin zu fahren braucht, so gibt es eindrucksvolle Landschaften mit Bergen und Wüsten, die mehr als die Hälfte der Fläche des Landes einnehmen. Die hohen Berge im Norden blieben allerdings wegen starker Regenfälle, die auch zu Überschwemmungen führen, meist von Wolken verhüllt.

Iran beherbergt verschiedene Völker und Kulturen. Mehr als eine Million Nomaden ziehen bis heute mit ihren Tieren von Weideplatz zu Weideplatz. Bei den turksprachigen Kaschgai Nomaden waren wir einen Tag zu Gast.

Man bewegt sich in einem uralten Kulturraum, dessen eindrucksvollen Zeugnisse, oft Weltkulturerbe, uns Reisenden immer wieder begegnen.

Natürlich besuchten wir auch die prachtvollen Moscheen. Das Land ist seit der Islamischen Revolution 1978/79 eine islamische Republik, doch können auch andere Religionen, wie z. B. Zoroaster, christliche Kirchen (Armenier) und Juden ihren Glauben praktizieren.

Wie die anderen ausländischen Touristen waren auch wir von der Freundlichkeit, dem frohen Naturell und vom Interesse der Einheimischen angetan. Ständige Kontakte mit den Menschen und die Lust an gemeinsamen Fotos, so wurden wir nicht weniger fotografiert als umgekehrt, standen an der Tagesordnung. Fast Jede/Jeder hat ein Smartphone mit dem ständig fotografiert wird –auch Selfies sind beliebt.

 

Fasziniert von der persischen Kultur waren nicht nur die Reisenden von Herodot bis Marco Polo, sondern auch die Eroberer des Landes, von Alexander dem Großen über die muslimischen Araber bis hin zu Timur Lenk und den Osmanen. Stets übernahmen sie die Errungenschaften und Kultur des persischen Volkes. Bei dieser Rundreise durch uralte Kulturlandschaften erlebt man die verschiedenen Völker, die dieses Land bis heute prägen. Die Ruinen des Reiches von Elam, die Palastbauten und Gräber um Shiraz und Fahrten durch grandiose Landschaften wie das Zagrosgebirge stehen auf dem Reiseprogramm. Auch die beeindruckende Wüstenlandschaft ziehen den Reisenden in ihren Bann. Natürlich fehlt der Besuch der weltberühmten historischen Karawanenstädte an der Alten Seidenstraße nicht: Isfahan, Yazd und Shiraz mit ihren gewaltigen Moscheen, Paradiesgärten und lebendigen Basaren.

 

 

3 KommentareHinterlassen Sie einen Kommentar

  • Wunderschöne Bilder aus einem wunderschönen Land. Ich war vor 4 Jahren im Iran und kann bestätigen, was du schreibst. Außerdem ein sicheres Reiseland und selbst wenn man als Frau noch den Kopf bedecken muss, ist der Iran moderner als man denkt.

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