Rotel Reiseblog

BHUTAN – Happiness is a place

Zur Hotelreise “Bhutan – Königreich im Himalaja” mit Rotel Tours
Bhutan ist dank seiner Abgeschiedenheit eine der größten Faszinationen des Himalajas geblieben. Der Glaube ist allgegenwärtig: Gebetsfahnen flattern im Wind, überall stößt man auf Gebetsmühlen und Chörten (Stupas). Kultureller Höhepunkt des buddhistischen Lebens Bhutans sind die mehrtägigen großartigen religiösen Klosterfeste. Kleine Dörfer und Städtchen, gewaltige Klosterfestungen (Dzongs) inmitten unberührter Himalajawälder, weite und enge Täler mit fruchtbaren Reisfeldern und Obstgärten und eine gastfreundliche Bevölkerung erwarten den Besucher.
Das kleine Königreich strahlt einen unbeschreiblichen Zauber aus.

Nachhaltiger Tourismus in Bhutan
Jahrhundertelang lag das Königreich Bhutan hinter Himalaja-Gipfeln verborgen. Heute gehört das kleine Land mit seiner traditionellen buddhistischen Kultur und den spektakulären Landschaften zu den exklusivsten Reisezielen weltweit.
Seine Majestät, der vierte König Jigme Singye Wangchuck, öffnete das Land in den 1970er-Jahren für den Tourismus. Heute ist die Tourismusindustrie der zweitwichtigste Wirtschaftszweig Bhutans, aber beim Ausbau der Kapazitäten galt stets: Klasse statt Masse. Bhutan praktiziert erfolgreich einen sanften, nachhaltigen Tourismus. Sozialverträglichkeit und Umweltschutz genießen Priorität und sind in der Verfassung verankert. Man setzt auf ein behutsames Wachstum nach dem Motto: hochwertig und nachhaltig.

Bruttosozialglück statt Bruttosozialprodukt
Das Konzept der nachhaltigen Tourismusentwicklung des Landes geht einher mit der Staatsphilosophie vom Bruttosozialglück – entwickelt vom vierten König, dessen 60. Geburtstag das Land 2015 begeht. Sie geht davon aus, dass Menschen am glücklichsten sind, wenn sie in einer Gesellschaft mit einer möglichst gerechten Einkommensverteilung, inmitten einer intakten Umwelt und in stabilen sozialen Verhältnissen leben. Wirtschaftswachstum und das Anhäufen von Wohlstand dagegen spielen Bhutan eine untergeordnete Rolle.

Die vier Pfeiler des Bruttosozialglücks:

– eine sozial gerechte Gesellschafts- und Wirtschaftsentwicklung
– die Bewahrung des kulturellen Erbes
– Umweltschutz
– gute Regierungs- und Verwaltungsstrukturen

Farbenfroh und faszinierend:
Traditionelle Kultur, Feste und Spiritualität
Mehr als 80 Prozent der Bhutaner sind Buddhisten und der Einfluss des Buddhismus ist im täglichen Leben offensichtlich: Stupas, Gebetsmühlen und Gebetsfahnen sind allgegenwärtig. Die Bewahrung der einzigartigen Kultur Bhutans – dazu zählen Essgewohnheiten, traditionelle Kleidung und die Durchführung von Ritualen und Durchgangsriten von der Geburt bis zum Tod – ist den Regierenden ein großes Anliegen.
Besonders eindrucksvoll ist Bhutan im Festkleid: Bilderbuchlandschaften bilden die beeindruckende Kulisse für Tausende Klöster und majestätische festungsgleiche Dzongs (Klosterburgen), wo sich Besucher bei farbenprächtigen Festen unter die Einheimischen mischen können.

Klosterfeste
Klosterfeste (Tshechus) sind religiöse Feste, die man jährlich in den Dzongs und Tempeln des Landes am zehnten Tag des tibetischen Mondkalenders zelebriert. Anlass ist der Geburtstag von Guru Rinpoche, der im 8. Jahrhundert gelebt hat, und Tibet und Bhutan den Buddhismus und die tibetische Schrift gebracht hat. Das exakte Datum für die Feierlichkeiten variiert von Ort zu Ort und von Tempel zu Tempel.
Jeder gläubige Bhutaner sollte mindestens einmal im Leben ein Tshechu erleben und die rituellen Maskentänze sehen, um Segen zu empfangen und von Sünden reingewaschen zu werden. Mönche führen archaische Maskentänze auf, die uralte Legenden erzählen. In abgelegenen Dörfern teilen sich Mönche und Laien die Aufgabe. Tshechus enden normalerweise mit dem Entfalten eines Thongdrel (Rollbild), das Gautama Buddha, Guru Rinpoche und andere erleuchtete Wesen zeigt.
Die Teilnahme an Festen mehrt aber nicht nur die religiösen Verdienste, Tshechus sind immer auch soziale Ereignisse mit großen Märkten, auf denen der Handel blüht. Ganze Dorfgemeinschaften reisen teilweise von weither an, um Familie und Freunde zu treffen. Man genießt das Unterhaltungs-programm, isst und trinkt gemeinsam. Traditionelle Mahlzeiten bestehen aus rotem Reis, würzigem Schweinefleisch, dem Nationalgericht Ema Datshi und Momos (Schweinefleischklößchen). Dazu trinkt man Reiswein (Ara).
Neben Einheimischen aus dem ganzen Land nehmen längst auch viele Besucher aus aller Welt teil, die freundlich empfangen und zum Mitfeiern eingeladen werden.

 

1 KommentarHinterlassen Sie einen Kommentar

  • Es ist wirklich ein einmaliges Erlebnis durch Bhutan zu reisen. Fernab jeder Hektik. Ich würde jederzeit noch einmal dorthin reisen.

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