Rotel Reiseblog

22 Tage durch Australien – ein Traum wird wahr!

Von Linda

Die Reise durch Australien war das Beste, was ich bisher in meinem noch nicht allzu langen Leben erlebt habe. Ich bin 16 Jahre alt und hatte das große Glück, mit meinem Opa reisen zu dürfen. Wohin? Das durfte ich mir aussuchen, aber für mich stand fest:

Eine Australienreise mit Rotel sollte es sein.

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Uluru

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Sydney

Mein Opa, ein erfahrener Roteljaner, wies mich schnell in die wichtigsten Sachen ein: frühes Aufstehen, abspülen, mittags Essen organisieren, pünktlich sein und Spaß haben! Schnell lebte ich mich ein. Ja, ok, ich war die Jüngste und ja, vielleicht auch unerfahren im Reisen und ja, vielleicht hatte ich auch nicht immer Lust, früh aufzustehen, aber ich hab es genossen. Um Australien zu entdecken, kann man nicht erst um 12:00 Uhr aufstehen. Meine Mitreisenden waren alle sehr nett zu mir. Wir alle waren verschieden, manche kannten sich schon, manche fuhren alleine – was mir aber klar wurde: die Gruppe, die am Anfang in Sydney todmüde am Flughafen stand, war nicht die gleiche, die am Ende in Darwin wieder einstieg. Ich könnte jetzt von jedem einzelnen Tag erzählen, aber das, was ich erlebt habe, kann man in keinen Blog der Welt schreiben. Deshalb schreibe ich ein paar prägende Momente, die ich nie vergessen werde:

Oh mein Gott, ich hatte ein Känguru gesehen. Die ersten 15 Tiere hatten mein größtes Ansehen, die weiteren 200.000 waren auch cool, mussten aber nicht von allen Seiten fotografiert werden.

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Spaß beim Kochen

Der Koch (und gleichzeitig der Busfahrer) Klaus war sehr nett und immer für einen Witz zu haben. Nach einer Zeit kannten wir alle uns alle besser, ich durfte mitkochen – ein Riesenspaß! Klaus hatte die Angewohnheit alles wörtlich zunehmen; so machte er aus „Die Fotos stelle ich alle auf Facebook hoch.“ schnell, „ja klar du kannst sie auch hinter den Schrank stellen oder in die Küche“. Immer dabei Anita, die stets mitlachen konnte. Besonders beeindruckt haben mich die klimatischen Bedingungen in Australien, die von10 Grad in Melbourne bis 40 Grad am Uluru schwanken. Unglaublich! Ich freue mich sehr, dass ich durch meinen Opa die Chance bekommen habe diesen tollen Kontinent erleben zu können und so nette Leute kennengelernt zu haben.

Durch meine Mitbewohner habe ich sehr viel gelernt: Wir hatten einen Elektriker dabei, der mir erstmal erklärte, dass mein Handy ständig Strahlung aussendet (woher soll Ich das denn wissen? :D), mit dem Ergebnis, dass ich nicht mehr mit meinem Handy direkt neben meinem Kopf schlafen werde. Mit dabei auch Erika, Roswitha und Falk-Alfred, die mich von Energiefeldern über Ibiza bis zur Kunst aufgeklärt haben. Am liebsten würde ich alle aufzählen, aber alle diese Menschen auf einmal zu beschreiben geht gar nicht. Ich wünsche den Leuten, die dies hier lesen, das Glück vielleicht einige von ihnen zu treffen. Aber auch ich konnte helfen in Sachen Internet, Handy und dem nordrhein-westfälischen Schulsystem über das ich interessante Gespräche mit dem „Biologen“ hatte, einem ehemaligen Schulleiter aus dem mir vorher nicht wirklich bekannten Franken.

Die wichtigste Person ist natürlich mein Opa. Dem ich hier noch mal für alles danke und ich weiß, dass ihm die Reise durch Australien genauso viel Freude gemacht wie mir! Danke!

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Mit Opa

 

P.S.

Ich hab ein echtes und riesiges Salzwasserkrokodil gesehen – unglaublich!

 

Reise 67 Australien von Sydney bis Darwin

 

7 KommentareHinterlassen Sie einen Kommentar

  • Hallo liebe Linda,
    ich kann deine Begeisterung voll und ganz nachvollziehen. Als Küken mit Rotel unterwegs zu sein ist mehr als eine Studienreise: Man bekommt eine ganze Ladung an Lebenserfahrung noch mit auf dem Weg.
    Mit 21 Jahren trat ich im Februar alleine meine erste Rotelreise inkl. erster Flug nach Neuseeland an. Das war wirklich eine sehr schöne Zeit. Ich bin drauf und dran auch einen Blog-Eintrag zu schreiben, mir fehlt aber die Motivation, die vielen großartigen Erlebnisse in einen kleinen Text zu packen. (:
    Viele Grüße und weiterhin viel Freude am Reisen und Welt entdecken (:

  • Wen man seinen Hintern hoch bringt, kann man was erleben und sehen von dieser Welt.
    Wen ich am meisten Bewundere auf diesen Trips , sind die Fahrer, und man darf nicht vergessen seit wie viel Jahren diese Art des Reisens schon gemacht wird.
    In der heutigen Zeit ist das eigentlich kein Abenteuer mehr !
    Vor 20 Jahren war das was anderes !
    Bin seit den späten 80ern auf dem Lkw unterwegs und habe das Ende der Ära der Orient – Trucker mit erlebt.
    Mein Chef von damals ist noch im Konvoi durch Syrien „gerauscht“ .
    Habe in dem heute nicht mehr so bestehenden „Londra Camping“ Parkplatz in Istanbul ab zu die Rotel – Fahrer treffen können wen Sie wieder mal auf einen Ihrer Reisen waren.
    Bei der heutigen super tollen Medienpräzenz , wo man Allzeit fast überall auf der Welt seine Eindrücke „mitteilen“ kann ist das alles ja kein Problem mehr.

    Gut für die 16 jährige Linda mag das alles Super toll sein.
    Aber die Fahrt und die daraus gewonnen Erkenntnisse sind heute nicht mehr das selbe wie vor 20 Jahren.

    Gerade in so unruhigen Zeit sind da einige Unternehmungen auf diesem Planeten von Rotel schon mit einem sehr großen Anteil von Verantwortung gepaart.
    Und die trägt da vor Ort der Fahrer und der/die Reiseleiter/in.
    Ich weiß aus meiner Osteuropa/Asien – Zeit das ein wichtiger Teil dieser Reisen , nämlich die Technik, im wesentlichen sehr stark verbessert hat.
    Man hat heute einen „modernen“ Fuhrpark !

    Und das ist schon ein großer Vorteil , und des weiteren hat man heute Kommunikationstechnik die einen fast immer mit der Welt in Verbindung halten.
    Es ist vielleicht ein Gewinn an Sicherheit aber das eigentliche Erlebnis ist da schon sehr Reduziert worden.

    Vor 25 – 30 Jahren war die ganze Reise ein Erlebnis vom ersten bis zum letzten Moment und Kilometer , und oft ohne richtigen Kontakt zum Rest der Welt.

    Gut das das Leben weiter geht wissen wir alle, aber meine höchste Anerkennung habe die „Kutscher & Begleiter“ dieser Touren den Sie haben den Wandel über die Jahre hinweg mit erlebt und geprägt.
    Die Natur ist in vielen Bereichen die selbe geblieben und erfreut den der Sie noch nie so gesehen hat bestimmt immer wieder aufs Neue.

    Und jede Tour ist bestimmt etwas anders auch vielleicht die Strecke immer die selbe ist.
    Wünsche den Fahrern und Begleiter Allzeit gute Fahrt und den Reisenden das Sie erkennen das Sie sich auf einer Zeitreise befinden. Und das sich heute mehr den je in der Verantwortung befinden diesen Planeten so weiter zu geben wie Sie Ihn bei Ihrer Ankunft bekommen haben.
    Jeder von uns hat dazu die Pflicht !
    Auch wen das nicht immer so möglich ist und von anderen Einflüssen und „bestimmt“ wird.

    Gruß vom Oberfranken – Trucker Rainer Rietsch

  • Schön,dass so ein junges Kücken Freude an der Rotel Reise hatte. Ich machte die Tour in umgekehrter Richtung.Es ist für einen Neuling nicht ganz einfach sich mit dem Tagesablauf
    zurechtzufinden.
    Die Jugend ist wieder abenteuerlustig u.ich könnte sie fast beneiden,ihnen steht die Welt offen.Linda wünsche Dir noch viel Spass und Freude bei weiteren Reisen.
    Gruss Gerlinde

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